Queer Tango

Queer Tango

Und dann, beim vierten Stück, oder vielleicht war es auch das fünfte, tauschten sie die Rollen, ohne es vorher zu verabreden, ihre Körper trafen die Entscheidung, die Hände wanderten von der Taille zur Schulter oder von der Schulter zur Taille und gaben dem Tanz die entgegengesetzte Richtung, die allerdings, wie sie herausfanden, gar nicht entgegengesetzt war, sondern eine Fortsetzung desselben Tanzes, … . Sie tauschten wieder, immer wieder, bis ihre Körper schon vor den Gedanken wussten, wohin der Fluss des Tanzes sie führte.

Diese Beschreibung ist dem Roman Die Tangospielerin von Carolina De Robertis, den ich kürzlich gelesen habe, entnommen. Und sofort tauchen die Bilder von den Queer Tango Festivals in Berlin und Buenos Aires, die wir besucht haben, auf. Auf der Tanzfläche befinden sich Frauenpaare, Männerpaare und gemischte Paare, es gibt Frauen, die Männer führen und Paare, die das Führen und Folgen, wie oben beschrieben, während eines Tanzes mehrmals wechseln. Eine riesengroße Bandbreite an Möglichkeiten!

Queer Tango bricht die traditionelle Rollenaufteilung vom führenden Mann und der folgenden Frau auf. „Es geht nicht darum, die Rollen abzuschaffen, sondern sie nur mehr nicht dem Geschlecht zuzuordnen, sondern inneren Qualitäten, mit denen ich spielen und in denen ich mich ausprobieren kann“, meint Ute Walter, die gemeinsam mit Marga Nagel die Queer Tango Szene in Hamburg begründet hat. „Zu Queer Tango gehört aber auch, mit diesen Rollen zu experimentieren. Wir sind ja nicht auf eine bestimmte Rolle verpflichtet. Wir können doch frei wählen und ausprobieren. Und das geht auch über den Tango hinaus. Der Tango bietet gute Ansatzpunkte, weil Tanzen unvorbelasteter ist als manch anderer Lebensbereich, um Rollen zu erproben, eventuell wieder abzustreifen und zu wechseln und Anteile in sich zu entdecken, die im Alltagsleben vielleicht schwieriger entdeckt und erprobt werden können“, ergänzt Marga.

Aber was genau ist eigentlich „queer“? Die Tangotänzerin und Soziologin, Paula Villa, definiert diesen Begriff so: „Queer kann verstanden werden als die oft bewusste und oft spielerische, nicht immer, manchmal auch sehr leidvolle Erfahrung der Überschreitung von Identitätsgrenzen bei einem gleichzeitig mehr oder minder scharfen Bewusstsein davon, dass diese Grenzen existieren und überhaupt unsere Existenz ermöglichen.“ Marga Nagel führt das weiter aus, indem sie meint: „Es geht darum, anzuerkennen, dass geschlechtliche und sexuelle Identitäten immer im Fluss sind. Sie sind nicht zwangsläufig und lebenslänglich. Es sind Kategorien, die, wenn wir sie nie in Frage stellen, unseren individuellen Ausdruck und die Vielfalt beschränken. Wir müssen sie nicht als naturgegeben und unabänderlich betrachten.“

Diese Betrachtungsweise eröffnet ein mehr an Möglichkeiten, im Leben allgemein und im Speziellen beim Tangotanzen. „Voraussetzung dafür ist eigentlich nur die Offenheit diesen Möglichkeiten gegenüber und die freudige Bereitschaft auf beiden Seiten, das jeweils ‚Andere‘ in das eigene Tanzen, die eigene Person zu integrieren“, erläutert Marga.

Dass und wie das gelingen kann, wird jedenfalls auf den vielen Queer Tango Veranstaltungen, die es mittlerweile gibt, sichtbar. Die Pionierinnen Marga Nagel und Ute Walter haben im Jahr 2000 das erste Festival dieser Art ins Leben gerufen und damit einen Stein ins Rollen gebracht. So geht die Idee des Queer Tango um die (zumindest Tango-) Welt. In San Diego, Toronto, New Orleans, Sidney, London, Berlin und natürlich Buenos Aires gibt es mittlerweile Schulen und Veranstaltungen für queeren Tango. Das nächste Festival Tango Queer de Bs As  findet vom 13. – 19. November 2017 statt. Mariana Docampo und Augusto Balizano laden zu 18 Workshops und 6 Milongas. Internationalität gepaart mit den oben beschriebenen Möglichkeiten und erstklassigen LehrerInnen machen es zu einer herausragenden Veranstaltung. Für uns ist es nun schon vier Jahre her, dass wir dabei waren, aber es ist noch immer lebendig. Und irgendwann …

Andrea

PS: Einer der ersten Artikel dieses Blogs erzählt, wie wir das Queer Tango Festival 2013 in Buenos Aires erlebt haben.

Verwendete Literatur:
Die Tangospielerin, Carolina De Robertis, Fischer Verlag 2017
Tangodanza Nr 1, 2007, S 7 – 10

 

Berlin und der Tango

Berlin und der Tango

Nochmals hallo aus der Großstadt!

Ja, er verfolgt uns hier auf Schritt und Tritt, der Tango. Aber eigentlich haben wir es gar nicht anders erwartet, denn unsere erste wirklich intensive Begegnung mit dem Tango fand vor fünf Jahren beim Queer-Tango-Festival hier in Berlin statt. Da haben wir gespürt, der Tango lässt uns nicht mehr los.

Berlin gilt ja als die Tangohauptstadt Europas, einmal abgesehen vom finnischen Tango. Vor allem was Tangomusik betrifft, ist eben Berlin schon einige Jahre der Hotspot. Hier oder von hier aus entstehen viele Produktionen, Aufnahmen oder auch die Proben dafür, finden hier statt. Einige unserer Lieblings-CDs wurden hier aufgenommen. Es leben auch viele Menschen aus Argentinien bzw. Buenos Aires zumindest für eine Zeit lang hier. So haben auch wir vor kurzem drei MusikerInnen aus Buenos Aires kennengelernt.

Auf unserem Weg zur Arbeit kommen wir an dem Café MadaMe, das nicht weit von unserer Wohnung entfernt ist, vorbei. Als wir eines Tags gerade auf dem Heimweg waren, sehen wir vor diesem Café die Ankündigungstafel „Heute Tango-Chanson-Abend!“ Wir beschließen spontan, zu kommen und erleben einen wunderbaren Abend. Anahí Setton (Gesang) und Javier Tucat Moreno (Klavier), beide in Buenos Aires geboren, sehen sich als Weltbürger, und so singen sie Geschichten darüber, was Menschen verbindet. Ihr musikalischer Stil ist geprägt von den Einflüssen der argentinischen Folklore und des Tangos. An diesem Abend gab es auch noch einen special guest, nämlich den Chansonsänger Carlos Fassanelli, ebenfalls aus Buenos Aires. Alle drei haben mit ihrer Musik eine so dichte Atmosphäre geschaffen, dass es in dem Moment nichts gab, als diese Musik. Ein „Entrücktsein“, das so richtig gut tat. Im Anschluss an das Konzert haben wir mit ihnen geplaudert, und hatten für einen Moment das Gefühl, wir seien in Buenos Aires.

Die Herzlichkeit der Menschen war ja das, was uns dort so beeindruckt hat. Das haben wir nicht nur mit diesen drei MusikerInnen wieder erlebt, sondern auch bei der Wiederbegegnung mit Mariana Docampo. Sie ist eine der OrganisatorInnen des Queer-Tango-Festivals in Buenos Aires. Sie ist gerade für ein paar Wochen in Europa unterwegs und ihre erste Station war natürlich Berlin. Hier gibt es ja eine große Queer-Tango-Szene mit monatlicher Milonga neben Workshops und Practicas, und das größte Queer-Tango-Festival weltweit, organisiert von Astrid Weiske, findet hier statt. Wir hatten das Glück, dass nun bei der Milonga im Monat Mai, Mariana hier und als DJane tätig war. Sie hat uns sofort wieder erkannt und nicht nur das, sie hat gleich festgestellt, dass Sigrid ihre Frisur verändert hat. Das nach zweieinhalb Jahren und ich weiß nicht wie vielen anderen SchülerInnen in der Zwischenzeit später! Sie wollte sogar zu einem unserer Auftritte kommen, das dürfte sich dann zeitlich aber doch nicht ausgegangen sein. Den Abend haben wir jedenfalls sehr genossen.

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Möglichkeiten, um auf eine Milonga – das sind die Tangotanz-Veranstaltungen – zu gehen, gibt es hier in Berlin ohne Ende. Ein besonderer Ort dafür, wenn das Wetter schön ist, ist die Strandbar Mitte. Eine Freiluft-Milonga direkt an der Spree, die drei Mal die Woche stattfindet. Wir waren an einem Samstagabend dort. Auf Grund einer falschen Auskunft kamen wir dort an, als die Milonga gerade aus war, und ein Schwoof Tanzabend begann. Zuerst waren wir ein wenig enttäuscht, aber die Musik war sehr gut, eine Mischung aus Swing, Walzer, Latein und auch Tango. So kamen wir dazu, auch wieder einmal Foxtrott, Walzer und Co. aufzufrischen. Die Atmosphäre und Stimmung war sehr angenehm – unter den Tanzpaaren auch viele Männer- und Frauenpaare. Sehr zu empfehlen, dorthin zum Tanzen zu gehen! Es gibt dort jeden Tag die Möglichkeit, manchmal sogar zwei unterschiedliche Tanzveranstaltungen pro Tag, immer zu einem anderen Thema.

Wir sind nach jenem Abend jedenfalls beschwingt in „unsere“ Wohnung zurückgekehrt. Und auch hier haben wir täglich den Tango vor Augen. In einem ehemaligen Fabriksgebäude gegenüber ist nämlich das Tanzstudio „Tango Berlin“. Abends, wenn die Lichter angehen, sehen wir vom Küchenfenster aus die Tanzpaare gegenüber vorbei schweben. Ein interessanter Blick, weil man ja immer nur einen Ausschnitt erhascht, aber sehr schön anzusehen. Das ist also das Letzte, das wir vor dem Schlafengehen, sehen. Wie sollen wir da nicht verrückt nach dem Tango sein?

Andrea

Beschauliche Orte mitten im Verkehrslärm

Beschauliche Orte mitten im Verkehrslärm

Nahe dem Halleschen Tor und damit unserer Wohnung gibt es eine laute, stets stark befahrene Kreuzung. Zwei Straßen mit je vier Fahrspuren und die U-Bahn auf der Hochflurtrasse aus Stahl bilden die Kulisse. Wir überqueren diese Kreuzung häufig auf unseren alltäglichen Wegen. An einem frühen Nachmittag der letzten Woche sind wir einfach zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen und haben unerwartete Entdeckungen gemacht.

DSCF4807Unser Weg führte uns zuerst in die historischen Friedhöfe am Halleschen Tor. Hinter der Mauer des „Kirchhofes“, wie es hier heißt, sind wir eingetaucht in eine üppig grüne, andere Welt. Nie zuvor habe ich auf einem Friedhof so viele grüne Freiflächen, sehr alten Baumbestand und blühende Sträucher gesehen. Die Grabstätten liegen verstreut in dieser grünen Insel und viele davon sind sehr alt. Zahlreiche große Familiengräber aus dem 19. Jahrhundert, darunter auch das Grab von Felix Mendelssohn-Bartholdy, dazwischen kleinere Gräber aus dem vorigen Jahrhundert. Der Verkehrslärm schwappt zwar über die Mauer in diese melancholische Idylle, aber er kann die dichte, intensive Atmosphäre hier nicht wirklich stören.

DSCF4844Wir verlassen den Friedhof und treten auf den Mehringdamm, ebenso eine laute, vierspurige Straße. Nach wenigen Metern erblicken wir durch eine Glasfront die Regalreihen einer Bibliothek. Wir gelangen zum Haupteingang der Amerika Gedenkbibliothek und tauchen wieder in eine stille Welt ein. Diesmal aber ist es eine Stille inmitten von unzähligen Menschen und abertausenden Büchern. Wir schlendern an den Regalreihen entlang, nehmen hier und dort ein Buch heraus, um einen Blick darauf zu werfen und sind fasziniert von dieser Fülle. Es herrscht reges Treiben hier, aber die Menschen sind nicht aufeinander bezogen, sondern in Bücher, Computer oder Zeitschriften vertieft. Leise Gespräche bilden eine zarte Hintergrundmusik. Es fällt uns schwer uns von dieser Welt loszureißen und wir nehmen uns vor, demnächst hier einen ganzen Nachmittag zu verbringen.

DSCF4812 (2)Unser Spaziergang geht weiter durch den Blücherpark, einer kleinen Grünfläche inmitten dieser stark befahrenen Straßen. Am Wochenende lagern hier unzählig viele Familien aus den umliegenden Wohnblöcken, sie treffen sich hier zum Picknick oder zum Grillen. Die BerlinerInnen – egal ob alt eingesessen oder zugewandert – lieben ihre Parkanlagen und verteidigen diese Freiflächen um jeden Preis. An diesem Nachmittag sitzt hier, beinahe verloren auf der großen Rasenfläche, nur eine Familie. Der Grill ist angeheizt, das Fleisch schon aufgelegt. Hört man hier Verkehrslärm? Gibt es hier irgendetwas Störendes oder hat diese Familie ihr Paradies im Großstadtdschungel gefunden?

DSCF4850Wir verlassen den Park und überqueren die Zossener Straße. Gleich gegenüber der Parkanlage liegt die Heilig-Kreuz-Kirche, ein mächtiger Backsteinbau mit einer riesigen Kuppel. Auch dieser Ort der Stille hat eine seine eigene Ausstrahlung. Aus Stahl und Holz wurden Treppen und eine Galerie eingezogen, sodass man bis zur Orgel und hinauf bis zu den runden Fenstern der Querschiffe gelangen kann. Doch für uns ist er ein ganz besonderer Platz: Beim QueerTango-Festival im Sommer 2011 hat hier, in dieser Kirche, die Gala-Milonga stattgefunden. Vor unseren inneren Augen sehen wir diesen Raum also auch in einer ganz anderen Weise. Die Erinnerung an jene Tangonacht ist noch so lebendig, weil es eine der ersten Gelegenheiten war, in denen wir den Tango ganz intensiv erlebt haben. Augusto Balizano, der während unseres Aufenthaltes in Buenos Aires unserer Lehrer war, hat in jener Nacht mit Claudio Gonzalez einen Tango getanzt, der uns damals schon überwältigt hat. Und jetzt stehe ich hier in dieser Kirche und sehe nicht mehr die Sitzgelegenheiten und den Altar mit seinen Blumen, sondern tauche ein in die Welt des Tango. Von diesem Tanz gibt es ein Video auf youtube – falls du sehen möchtest, was ich gerade vor meinem inneren Auge sehe: Hier zum Video

Wir verlassen auch diesen magischen Ort, am Verkehrslärm draußen hat sich nichts geändert, und kehren zurück in den Alltag der Großstadt. So nah beieinander hat so Gegensätzliches Platz. Vielleicht wieder einmal ein Hinweis, nicht im Schema von „entweder – oder“ sondern in jenem von „sowohl – als auch“ zu denken.

Sigrid

Queertango – Festival

Queertango – Festival

Hola,

diese Woche war intensiv und einfach großartig. Außer essen und wenig schlafen gab es nur tanzen, tanzen, tanzen! Und natürlich viele nette Kontakte mit den anderen TeilnehmerInnen. Wir sind ca. 80-90 TänzerInnen, eine größere Gruppe jeweils aus Montreal und aus England, und dann einige aus Deutschland, Russland, Kalifornien, Schweden, Norwegen und Dänemark, aus der Schweiz und wir sind wieder einmal die einzigen aus Österreich. Und die ganze Konversation ist ein Sprachenmix aus Englisch und Spanisch – sehr toll, sehr anstrengend!!!

Organisiert wird das Festival von Mariana und Augusto. Die beiden sind total herzlich und fürsorglich und so wie auch die anderen LehrerInnen aus Buenos Aires sind sie sehr humorvoll mit einer Portion Selbstironie. Und dazu noch das sprichwörtliche südliche Temperament…

dsc_5157s[1]Mariana betreibt seit Jahren eine Queer-Milonga und ihr geht es darum, die festgefahrenen Rollen im Tango aufzubrechen. Im Queertango zählt also weder das biologische Geschlecht noch die sexuelle Orientierung. Die meisten anderen können demnach beide Rollen – Führende und Folgende – tanzen und wechseln die Rollen häufig. Queertango richtet sich also nicht ausschließlich an Lesben und Schwule, aber erfahrungsgemäß sind sie eher bereit Rollenbilder aufzubrechen. Die Gruppe aus England z.B. besteht überwiegend aus Heteros. Es ist  ein schöner Anblick beim Tanzen all die verschiedenen Paare zu sehen: Frauen tanzen mit Frauen, Männer mit Männern, Frauen mit Männern, wobei einmal die Frau und einmal der Mann führt. Übrigens war dies ursprünglich im Tango so üblich, dass es alle Möglichkeiten gegeben hat, erst später ist dieses Macho-Image entstanden.

Augusto betreibt seit 10 Jahren eine gay-Milonga. Er ist ein großartiger Tänzer und ein guter Lehrer und außerdem ein richtiger Schelm. Überhaupt sind die Unterrichtsstunden zwischendurch sehr witzig und in einer lockeren Atmosphäre. Anstrengend genug ist ja eh trotzdem.

dsc_6960s[2] Ich (Andrea) habe gerade zum ich weiß nicht wievielten Mal in dieser Woche unsere Tanzschuhe geputzt, damit sie wieder einsatzbereit sind. (Aber ich glaube nach dieser Woche müssen wir sowieso neue kaufen, weil sie durchgetanzt sind.) Heute haben wir nämlich die Abschluss-Milonga des Festivals. Sie beginnt ausnahmsweise schon um 18.00 Uhr, weil Sonntag ist (Gott sei Dank!). Wir sind die ganze Woche nie vor 2.00 oder 3.00 Uhr in der Früh ins Bett gekommen. Wir sind jetzt zwar total müde, aber alle Abende waren großartig.  Es waren sehr unterschiedliche Locations, aber alle mit viel Atmosphäre. Einmal waren wir in einem sehr alten Tanzlokal in einem Viertel namens “Barracas”, das, wie der Name verrät, ein armes Viertel von Buenos Aires ist und das andere Mal in einem Tanzlokal in der Innenstadt aus der Jahrhundertwende – groß und glamourös. Man fühlte sich zurückversetzt in die 20er- und 30er-Jahre – das war die Blütezeit von Buenos Aires. Es gab auch jeden Abend Tango – Showeinlagen, bei denen wir aus dem Staunen nicht herausgekommen sind. Sie haben uns auch die Vielfalt des Tango-Tanzes gezeigt, denn alle waren etwas ganz Eigenes. Etwas ganz besonderes war die Showeinlage, bei der eine junge Frau mit einem Mann im Rollstuhl getanzt hat. Es war unglaublich schön und mit einer solchen Ausdruckskraft getanzt – wirklich beeindruckend!

Es ist zwar schade, dass das Festival jetzt bald zu Ende ist, aber länger würden wir so ein Programm auch nicht durchhalten. Aber wir konnten auch, wie wir gehofft haben, beim Festival Kontakte für die Weiterarbeit knüpfen. So haben wir z.B. morgen schon von einer Tanzlehrerin ihr Studio fürs Training mieten können, denn zum Trainieren haben wir nach dieser Woche genug.

Liebe Grüße, wir halten euch auf dem Laufenden,

Sigrid und Andrea