Tanzen und tanzen und nichts als tanzen

Tanzen und tanzen und nichts als tanzen

Das galt für die Tänzerinnen der Moderne, die Anfang des 20. Jahrhunderts den Tanz revolutionierten. Den Weg dafür ebnete wohl Isadora Duncan. Man kann den Augenblick, wo es zum ersten Male möglich wurde, von modernem Tanz oder gar moderner Tanzkunst zu reden, nur bezeichnen, indem man den Namen der Isadora Duncan nennt, mit deren Auftreten jener Augenblick überhaupt erst gegeben ist, wird Hans Brandenburg im Buch mit obigem Titel zitiert.

So ist sie auch eine der Tänzerinnen, die in der Ausstellung „Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne“ im Theatermuseum in Wien vertreten ist. Wien zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den internationalen Zentren des Modernen Tanzes: wegweisende Tänzerinnen neben Isadora Duncan, wie z.B. Grete Wiesenthal, Gertrud Bodenwieser, Rosalia Chladek, Gertrud Kraus, Hilde Holger und viele mehr wirkten hier. Insgesamt waren es ca. 200, erfährt man in dieser Ausstellung. Die NS-Diktatur zerstörte dann allerdings diese lebendige, von Frauen bestimmte Tanzszene. Die meisten mussten emigrieren und nur einigen gelang es, im Exil ihren Tanz weiter zu entwickeln.

Isadora Duncan blieb das zwar erspart, denn sie kam schon 1927 bei einem Autounfall, ihr langer Schal verfing sich in den Hinterreifen ihres Bugatti und erdrosselte sie, tragisch ums Leben. Ihr Leben endete in Nizza. Geboren wurde sie 1878 in San Francisco. Als 21-Jährige übersiedelte sie mit ihrer ganzen Familie nach London, wo sie ein Jahr später erstmals mit ihren Solostücken öffentliche Beachtung fand. Ihre nächste Station war Paris und von hier aus begann ihre steile Karriere. 1903 hielt sie in Berlin ihren berühmten Vortrag Der Tanz der Zukunft, in dem sie sagt: Die Tänzerin der Zukunft wird die Freiheit des Weibes in ihrem Tanz ausdrücken. Ihr Kennzeichen wird sein: der höchste Geist in dem freiesten Körper.

Mit Aussagen wie dieser und ihrer Ablehnung von Spitzenschuh, Tútú und Korsett galt sie auch als Ikone der Frauenbewegung. So war z.B. bei ihrem Auftritt 1902 in der Wiener Secession die Frauenrechtlerin Marie Lang anwesend und bezeichnete ihren Tanz als Offenbarung. Isadora Duncan tanzte barfuß, in fließenden Gewändern, drückte mit natürlichen Bewegungen Stimmungen und Gefühle aus, paarte Momente von Leichtigkeit mit denen von ungeheurer Kraft und Energie und nutzte den Boden als Ausgangs- und Endpunkt dieser Körperenergien. Mit dieser Art zu tanzen wurde sie zur Galionsfigur der westlichen Tanzmoderne und feierte große Erfolge in Europa und Amerika.

Eine ihrer vielen Stationen in Europa war auch Abbazia, das heutige Opatija. Sie kam des Öfteren hierher und weilte immer in der Villa Amalia. Aus den Fenstern der Villa beobachtete sie das Flattern der Palmenblätter und das soll sie zu den sanften Schulterbewegungen, für die sie berühmt wurde, inspiriert haben. Als Andenken steht heute vor der Villa ein Bronzeguss der tanzenden Isadora Duncan. Und an der wall of fame im Park von Opatija ist sie als einzige Frau in einer Riege von großen Künstlern, Wissenschaftlern und Pionieren vertreten.

Es gäbe noch viel zu erzählen über diese große Tänzerin, die auch Choreografin, Tanztheoretikerin, Lehrerin und Schulgründerin war. Untenstehender Buchtipp und die Ausstellung in Wien, die noch bis 10. Februar läuft, sind jedenfalls sehr zu empfehlen, wenn dich die Tänzerinnen der Moderne interessieren. Für uns sind sie jedenfalls immer wieder eine Inspirationsquelle. Im Moment genießen wir es, auf den Spuren der Isadora Duncan hier in Opatija zu wandeln.

Andrea

Buchtipp:
Tanzen und tanzen und nichts als tanzen, Tänzerinnen der Moderne von Josephine Baker bis Mary Wigman, Hg. von Amelie Soyka, 2012 AvivA Verlag

Wien im Tanzfieber

Wien im Tanzfieber

Jedes Jahr im Sommer wird Wien zu einer großen Bühne für den zeitgenössischen Tanz, wenn IMPULSTANZ zu Aufführungen, Performances, Workshops, Ausstellungen, … lädt. Und wir haben die Gelegenheit genutzt, nach unserem Sommerfrischeaufenthalt im Ötschergebiet nicht direkt, sondern über Wien heim zu reisen. Denn dieses Jahr gab es im Rahmen des oben genannten Festivals eine ganz besondere Vorstellung: die Compagnie von Pina Bausch spielte deren Stück Masurca Fogo als österreichische Erstaufführung am Burgtheater. Das mussten wir sehen!

Schon lange interessierten wir uns für die deutsche Tänzerin und Choreografin Pina Bausch. Sie übernahm 1973 als 33Jährige in Wuppertal das Tanzensemble der Ballettsparte und nannte es sehr bald in Tanztheater um. Ihr Ziel war, Tanz und Theater miteinander zu verbinden. Sie fügte Sprache, Schauspiel, Gesang und später Einflüsse aus der Kunst der ganzen Welt hinzu. Dadurch entwickelte sie eine neue Tanzsprache und wurde zu einer der bedeutendsten Choreografinnen der Gegenwart.  Insgesamt schuf sie 44 Stücke. In diesen steht stets der Mensch mit seinen Hoffnungen, Zweifeln, Ängsten und Freuden im Mittelpunkt. Über Fragen an die Tänzer*innen näherte sich Pina Bausch ihren Themen, jede*r brachte die eigene Persönlichkeit ein und so wurden die Stücke gemeinsam erarbeitet.
Die Compagnie wurde als Tanztheater Wuppertal weltberühmt und gab auf allen Kontinenten Gastspiele. Als Pina Bausch 2009 plötzlich starb, war das für das gesamte Ensemble ein Schock. Im Film Pina von Wim Wenders, der erst nach ihrem Tod entstand, kommen die einzelnen Mitglieder zu Wort und sprechen über ihre Beziehung zu Pina Bausch bzw. tanzen noch einmal für sie, lassen ihr Leben und Werk hochleben. Für alle, die Tanzfilme lieben, sehr zu empfehlen! Das Ensemble blieb weiter bestehen und zehn Jahre nach dem Tod der Gründerin zählt ein Großteil ihrer Werke noch immer zum Repertoire der Compagnie, die das Erbe pflegt und es mit großer Leidenschaft und Sorgfalt für kommende Generationen erhält.

Und so kamen wir in den Genuss Masurca Fogo zu sehen. In diesem Werk paaren sich südliche Atmosphäre und pure Lebensfreude mit großartiger Musik. Von Jazz und Pop – auch Songs von k.d.lang – über Fado bis zu afrikanischen Trommeln reicht das musikalische Spektrum. Entstanden ist dieses Stück 1998 in Lissabon. Der portugiesische Alltag, seine Menschen, das Land und die Musik dienten als Inspiration. Jetzt in Wien brachten es 34 Tänzer*innen aus unterschiedlichen Generationen, 11 davon haben noch mit Pina Bausch persönlich gearbeitet, auf die Bühne. Wunderbare Soli wechselten mit humorvollen, farbenprächtigen, den Süden feiernden Szenen ab, etwa wenn in einer improvisierten Hütte am Strand die Paare dicht an dicht ausgelassen tanzen. Alle Sinne sind angesprochen, wenn mit Essen, Trinken, Planschen und innigem Tanzen das Leben gefeiert wird – rauschend wie ein portugiesisches Fest. Beim Zusehen packt es eine*n, dieses Fieber, von dem es gut ist, wenn es ansteckend ist. Denn wie sagte doch Pina Bausch: „Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren!“

Für alle, die sich also noch dem Tanz hingeben wollen, das Festival geht noch bis 11. August, auch wenn dieses Stück nicht mehr gespielt wird.
Und selber tanzen ist sowieso immer angesagt, egal in welcher Form!

Andrea

Filmtipp: Pina, Wim Wenders, Deutschland 2011

 

Ulm feiert den Tanz!

Ulm feiert den Tanz!

Das wunderbare Frühlings- und Vollmondwochenende war gerade richtig, um auf den Straßen und Plätzen dieser schönen Stadt zu tanzen. Ulm hat ein ganz besonderes Flair durch die Kombination von sehr alten, geschichtsträchtigen Bauten mit moderner Architektur, durch seine Lage an der Donau mit dem schönen Donauufer und durch die vielen netten kleinen Plätze, die zum Verweilen einladen. Wir genossen eine private Stadtführung mit Anita Schlesak, einer Journalistin aus Ulm, die uns zu diesem Workshopwochenende eingeladen hatte.

Anita hatten wir vor mehr als einem Jahr beim Reiseleiterinnentreffen von WomenFairTravel kennengelernt, denn sie bietet Reisen in die Sahara an – mehr dazu auf http://www.wüstenliebe.de . Nachdem in Ulm der WeltTanzTag am 29. April jedes Jahr ziemlich groß begangen wird, hatte sie die Idee, an diesem Termin einen SOLO TANGO Workshop zu organisieren. So tanzten wir mit den TeilnehmerInnen an diesem besonderen Wochenende nicht nur im Tanzstudio sondern auch am Münsterplatz. Aber auch zwischen den Tanzeinheiten lockte uns das schöne Wetter ins Freie, z. B. zu einem Picknick im Park. Die Begegnungen und Gespräche, das gemeinsame Genießen und Tanzen führten zu einem sehr schönen und intensiven Gruppenerlebnis.

Als Abschluss dann noch Teil des WeltTanzTages zu sein war einfach großartig,  zu erleben wie die Altstadt von Ulm zur Bühne wurde für TänzerInnen aller Sparten und aller Altersgruppen. Aber die Bilder vermitteln die Stimmung dieses Tanzfestes wohl besser als alle Worte.

So bleibt uns nur noch, ein großes DANKE nach Ulm zu schicken, an Anita für die Einladung und die herzliche Begegnung, an Guido Gerlach für einige der wunderschönen Fotos vom Münsterplatz und an die TeilnehmerInnen dieses Workshops!
Irgendwie sagt unser Gefühl, dass wir nicht das letzte Mal in Ulm waren!!!

Andrea und Sigrid

 

Graz tanzt den Tanz des Lebens

Graz tanzt den Tanz des Lebens

„Musik und Tanz sind untrennbar miteinander verbunden, und wenn wir heute im Konzert sitzen, halten uns nur Benimmregeln davon ab, uns von Musik nicht davontragen zu lassen in Nicken, Tippen, Wippen, Schaukeln und Schunkeln. Es wäre nur natürlich, sich von den Sitzen zu heben, sich in die Arme zu fallen und aufzumachen in das Wohlgefühl oder die Erregung des Tanzens, denn oft liegt genau darin das wahre Wesen der Musik.“ Mit diesen Worten wird das heurige Thema des Festivals STYRIARTE erläutert. Schon erstaunlich, da es sich doch um ein Festival der klassischen Musik handelt, die gerade diese Konventionen von Musikgenuss hervorgebracht hat. Doch Die steirischen Festspiele haben in den letzten Jahren immer wieder für Überraschungen gesorgt, haben Grenzen ausgelotet und nicht selten auch überschritten.

Gegründet wurde STYRIARTE im Jahr 1985 mit dem Ziel, den damals bereits weltbekannten Dirigenten Nikolaus Harnoncourt stärker an seine Heimatstadt Graz zu binden. Tatsächlich wurden es „seine Festspiele“, in denen er nicht nur seinen Zugang zur Musik, sondern mehr und mehr auch seine Weltsicht einfließen ließ. Seit 1992 stand und steht das Programm jedes Jahr unter einem Thema, das nicht nur die einzelnen Konzerte verbindet, sondern auch zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit eben diesem Thema einlädt. Und dabei weit über das hinausgeht, was man sich üblicherweise unter einem Festival der klassischen Musik vorstellt.

Heuer also ist es der Tanz des Lebens, den STYIARTE sich auf die Fahnen geschrieben hat und das Festival macht sich auf die Suche nach der Verbindung von Musik und Tanz: Wir verknüpfen die Musik mit ihrer tänzerischen Basis, … , wir beleben vergessene Tanztraditionen neu … oder entdecken das Tänzerische in scheinbar strenger Kunstmusik. … Wir tauchen ein in die lebendigen Traditionen der Tänze ganz fremder und entfernter Kulturen. Vor allem aber: Wir bieten Ihnen immer wieder die Möglichkeit, mitzumachen, ob im Geiste oder ganz direkt auf beiden Beinen: Reihen Sie sich ein in den Tanz des Lebens!

Genau das, was hier im Programmheft angekündigt wurde, war die Quintessenz der Eröffnung am letzten Freitag, in der Graz tanzt kein leeres Versprechen war! Unzählige Menschen sind der Einladung zu diesem Event in die Grazer Altstadt gefolgt. Da gab es zum einen in der Schmiedgasse Tanz auf der Straße: Eddie Luis und die Gnadenlosen spielten auf zum Tanz, luden mit ihrer großartigen Interpretation von Tanzmusik ein zum Mittanzen und Abtanzen, zum Zuhören und Zuschauen. Krönender Abschluss dieses Tanzabends auf der Straße war ein Crossover-Tango: Iliyan Donchev und Thessa Hinteregger tanzten Tango Argentino zu Sound of Silence: Einfühlsam, ruhig und tiefsinnig, einfach großartig!

Im Landhaushof gab es eine musikalische Reise rund um die Welt, bei der das Publikum nicht selbst tanzte, sondern sich jenes Nicken und Wippen und Schaukeln in den Reihen der Menschen breitmachte. Eine Schuhplattlergruppe aus Schladming und eine Trommlergruppe aus Ruanda entführten mit kurzen Sessions in ihre je eigene Welt. Unter dem Motto Weltreise mit Stimmband begeisterten die Jugendlichen vom HIB.art.chor und überraschten nicht nur mit einem vielfältigen Programm und stimmlicher Präzession, sondern vor allem mit tollen Choreographien, bei denen die jungen Sängerinnen und Sänger die Musik in Bewegung transformierten und Gesang und Tanz ineinanderfließen konnte. All das gewürzt mit Humor, Lebensfreude und spürbarer Verbundenheit!

Nun, wenn es in Österreich um Musik und Tanz geht, so ist dies scheinbar nicht möglich, ohne einen Wiener Walzer ins Programm zu nehmen. Als Abschluss des Eröffnungsabends wurden alle TeilnehmerInnen eingeladen, am Grazer Hauptplatz den Donauwalzer zu singen und zu tanzen. Unterstützt von mehreren Jugendchören und am Klavier begleitet standen nun unzählige Menschen beisammen, sich im Walzerrhythmus von einem Bein auf das andere wiegend, mehr oder weniger mitsingend und dabei den Blick starr auf das Display ihres Handys gerichtet, auf dem sie den Text mitlasen. Für mich war es eher skurril denn stimmungsvoll und nicht so ganz das, was ich als Höhepunkt des Abends bezeichnen würde. Aber vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, dass der Eröffnungsabend noch nicht alles erfolgreich ausgelotet hat, was die Verbindung von Musik und Tanz zu bieten hat – sonst würde ja niemand an den einzelnen Konzerten und Events teilnehmen wollen. Und das Programm verspricht da noch so manche Überraschungen!

Sigrid

 

Verwendete Literatur: Programmheft Tanz des Lebens, STYRIARTE 2017

 

Wien tanzt!

Wien tanzt!

Hallo aus einem heißen Wien!

Bei uns kommen gerade Buenos Aires-Gefühle hoch – Hitze in der Stadt erinnert uns sehr daran, und außerdem kommen wir hier mit vielen Menschen über Buenos Aires ins Gespräch. Gestern erst hat uns eine Frau, die uns beim Tanzen auf der Straße zugesehen hat, gefragt, woher wir kommen. Als wir sagten, wir seien eh aus Österreich, hat sie uns zuerst nicht geglaubt. Sie meinte dann total erstaunt, darauf wäre sie nie gekommen, sie dachte wir seien aus Lateinamerika. Und da haben wir erzählt, dass wir in Buenos Aires waren. Diese Begegnung war aber nicht die einzige, bei der es um die Tango-Hauptstadt ging. Ein anderes Mal haben wir beim Tanzen sogar einen Porteno kennengelernt. Wir hatten unseren Auftritt in der Kärntnerstraße. Als wir gerade zu dem wunderbaren Tango „Vida mia“ tanzten, stand plötzlich ein Mann neben uns und hat mitgesungen. Es stellte sich heraus, dass er aus Buenos Aires kommt, aber schon 30 Jahre in Wien lebt und Tangosänger ist. Er ist dann bis zum Schluss geblieben und hat immer wieder zu Tangos von uns gesungen. Von ihm haben wir auch eines der schönsten Komplimente bekommen, als er meinte, wir tanzen „con corazon“. Jedenfalls hat er unser Kärtchen mitgenommen und gemeint, er meldet sich für einen nächsten gemeinsamen Auftritt. Schöne Begegnungen wie diese hatten wir schon wieder viele, und das Tanzen war auf allen Plätzen großartig – bis auf den Donaukanal. Im Vorjahr unser Lieblingsplatz und heuer der einzige Platz, an dem keine Stimmung aufkam, niemand stehen und der Hut leer blieb. Sehr eigenartig, oder? Einmal wollen wir es dort aber noch probieren, vielleicht war es eine Ausnahme, wir werden sehen.

Nun, hier in Wien tanzen zurzeit nicht nur wir trotz der großen Hitze. Es findet gerade das Impulstanz-Festival statt, das größte Festival für zeitgenössischen Tanz in Europa mit zahlreichen Workshops und Performances. Wir waren bei der Eröffnung und besuchen einige Performances. Die Eröffnung war ein ziemliches Wow-Erlebnis. Doris Uhlich, die als Nackttänzerin berühmt geworden ist, war für die Choreografie verantwortlich, und so haben 20 junge Tänzerinnen und Tänzer eine Stunde lang nackt die Bühne zum Beben gebracht. Es war eine einzige Hommage an den menschlichen Körper – sehr faszinierend. Ganz anders dagegen, nicht weniger faszinierend, war eine Performance von 6 Frauen. Die Bedingungen waren zwar ein Wahnsinn, denn das Ganze fand in einer riesengroßen, barackenartigen Halle statt, in der es sicher 40 Grad, wenn nicht mehr, hatte. Jedenfalls ist der Schweiß geronnen, ohne dass man sich gerührt hat und diese 6 Frauen haben eine Stunde lang getanzt. Es ging dabei um Nähe und Distanz, Begegnungen und sich wieder verlieren, Gefühle aller Art, … . Auch ein ganz besonderes Erlebnis.

Also ihr seht, wir sind hier eingetaucht in Tanzerlebnisse aller Art, aber auch ins Stadtleben und heute zur Abkühlung in die Fluten der Alten Donau. Jetzt machen wir uns gleich auf den Weg ins Lokal, in dem meine Cousine arbeitet, und nehmen dort an einem Quizabend teil. Also lassen wir einmal die Köpfe rauchen statt unsere Körper tanzen.

Viele liebe Grüße

Andrea