Alte Tangos treffen alte Autos

Alte Tangos treffen alte Autos

Wer den Tango liebt, bewegt sich manchmal haarscharf an der Grenze zur Nostalgie. Oder überschreitet diese bewusst, wie wir es bei unserem Auftritt am Freitag Abend gemacht haben. Wir waren eingeladen beim Eröffnungsevent der Vulkan Klassik 2017 zu tanzen. Schauplatz war das Atrium im Chateau Agata, besser bekannt als Schloss Oberradkersburg gleich über die Grenze, auf der slowenischen Seite der geteilten Stadt Radkersburg.

Für diesen Anlass erschien uns der wo/men tango act Encuentro / Begegnung, mit dem wir im Vorjahr auf der Straße aufgetreten sind, passend, und so haben wir das Stück in der letzten Woche wieder aufgefrischt. Es machte großen Spaß diese Geschichte nach so langer Zeit zu tanzen und wir haben schnell wieder in unsere Rollen hineingefunden: Andrés (Andrea), der reiche Gutsbesitzer, der geschäftlich in Buenos Aires zu tun hatte und nun – in der geänderten Form für diesen Event nicht am Bahnhof Retiro steht, sondern – auf seinen Chauffeur wartet, der ihn wieder auf sein Landgut bringt. Er strahlt Selbstbewusstsein aus, ist stolz und arrogant, zugleich aber auch einsam. Von den anderen Menschen auf den Straßen von Buenos Aires nimmt er keine Notiz. Einer dieser Menschen ist Segundo (Sigrid). Er ist auf der Suche, deshalb ist er oft auf den Straßen der Stadt unterwegs. Er ist ein unsicherer, zweifelnder Mensch mit wenig Selbstwertgefühl. Aber er tanzt wunderbar Tango und er trägt auch diese Sehnsucht in sich, die ihn hoffen lässt …

Schon bei unserer Ankunft im Schloss wurden wir inspiriert von dem Ambiente der alten Mauern und von den vielen, blitzblanken, schönen, alten Autos, die vor dem Schloss auf ihre Ausfahrt warteten. In unseren Kostümen im Vintagestil, sagen wir der 1930er Jahre, passten wir perfekt in dieses Bild. Erst waren die Anwesenden ein wenig überrascht über diese beiden „Herren“, bald aber wurden wir wohlwollend aufgenommen in den Kreis der LiebhaberInnen alter Autos. Und bei unserem Auftritt dann ist der Funke übergesprungen: sie sind tatsächlich mit uns in die Straßen von Buenos Aires gekommen und vielleicht haben sie ihren schönen Oldtimer neben diesem tanzenden Paar als einen der parkenden Wagen gesehen. Ein gelungener Auftritt und beinahe ein magischer Moment, wenn Raum und Zeit sich verschieben.

Sigrid und ein Maserati Vignale Spider, Baujahr 1962, Andrea und ein Volvo 544 Sport, Baujahr 1963

Für uns war diese Zeitreise noch am selben Abend zu Ende, für die 44 Fahrzeuge und die teilnehmenden Personen ging es am nächsten Tag erst so richtig los. Die 200 km lange Rundfahrt der Vulkan Klassik 2017 mit dem Start vor den Toren des Schlosses führte auf kleinen Straßen durch das steirische Vulkanland, über Straden und St. Anna am Aigen bis zum Ziel am Hauptplatz in Bad Radkersburg. Dabei folgen die FahrerInnen den Anweisungen ihrer BeifahrerInnen, die anhand des Roadbooks den Weg weisen. Es werden nicht nur Kontrollpunkte angefahren, sondern es gibt auch mehrere Sonderprüfungen, die unterwegs zu absolvieren sind. Bei der ganzen Rundfahrt geht es aber vor allem um die Langsamkeit! Schon bei der Eröffnung am Freitag hat eine der Organisatorinnen klar gemacht, welche Art des Fahrens bei diesem Event gefragt ist, als sie sagte: „Bitte nicht rasen!“. Und tatsächlich, einig Male wird gerade die Langsamkeit bewertet, zum Beispiel wenn eine kurze Strecke, markiert durch zwei am Boden liegende Schläuche, in exakt 7 Sekunden – und nicht schneller! – gefahren werden muss. Und wer die Gesamtstrecke zu schnell absolviert, bekommt dafür Strafpunkte! Ist das nicht herrlich! Nun weiß ich auch, warum mir diese alten Autos einfach gut gefallen: sie sind Symbole der Entschleunigung – und damit sind wir ja wieder beim Tango, der mir nach wie vor Lektionen punkto Langsamkeit beschert. So wie wir im Tangotanzen, so finden wohl auch die TeilnehmerInnen einer Oldtimerralley im Tun, oder besser gesagt im Fahren immer wieder diese Entschleunigung, die uns im Alltag so oft abhanden kommt. Dafür lohnt es sich ein wenig Nostalgie in Kauf zu nehmen!

Sigrid

 

PS: Schon einmal sind wir – out of program – bei einem Oldtimerevent mit Encuentro aufgetreten: bei der Mille Miglia 2016. In einem Blogartikel haben wir damals von den Begegnungen bei diesen Auftritten erzählt.

 

Klein und fein …

Klein und fein …

Istrien – da tauchen all die Bilder in uns auf, die wir mit „Urlaub“ verbinden – traumhafte Küsten, malerische Städtchen, verträumte Gassen, grünes Hinterland, … Meist ist es der weit größere, kroatische Teil der Halbinsel, der bereist wird, denn dort gibt es auch die großen Hotelanlagen, Campingplätze und Apartmentresorts. Allen, die es lieber klein und fein, ein wenig ruhiger und übersichtlicher haben möchten, empfehle ich die slowenische Riviera – den nördlichen Teil der Halbinsel Istrien, der Slowenien mit knapp 50 km Küstenlänge den Zugang zum Meer verschafft. Von der italienischen Grenze bei Ankaran bis zur kroatischen Grenze nahe den Salinen von Secovlje – klein und übersichtlich!

Hier sind all die Schönheiten und Kostbarkeiten der mediterranen Landschaft auf engstem Raum beisammen: Piran, Izola und Koper bezaubern jeweils mit einer malerischen Altstadt, kleinen Hafenbecken, idyllischen Gässchen und venezianischen Palazzi. Jetzt in der Vorsaison ist es hier beschaulich ruhig, wenige Menschen schlendern durch diese Paradiese. Nur am Wochenende um den 1. Mai ist hier einiges los, denn in Slowenien fallen da einige Feiertage zusammen und so sind es die SlowenInnen selbst, die einen Kurzurlaub in „ihrem“ Küstenland verbringen. Aber es ist ganz einfach, hier dennoch ruhige Plätzchen zu finden, wenn man ein wenig auf Entdeckungsreise geht…

Die größte, freudige Überraschung war für uns Portoroz – der Hafen der Rosen! Bei all unseren früheren Reisen in diese Region haben wir diesen Ort gemieden, da wir glaubten, er sei zu touristisch, zu überlaufen. Auf der Suche nach möglichen Auftrittsorten sind wir diesmal aber auch nach Portoroz gegangen (ja wirklich zu Fuß gegangen, aber davon erzähle ich später!) – und waren erstaunt! Ein kleiner Ort, versteckt in der ruhigen Bucht, mit einer bezaubernden Uferpromenade, netten Lokalen und gemütlichen Plätzchen zum Verweilen. Der Ort war und ist auch Kurort, denn die Salzgewinnung hat hier Tradition. Schon vor mehr als hundert Jahren wurde diese Heilwirkung geschätzt und so entstand im Jahr 1910 das Palace Hotel Portoroz, damals das größte und prächtigste Luxushotel an der Adria. Es wurde soeben nach einer Renovierung als 5-Sterne-Hotel der Kempinski-Gruppe wieder eröffnet. Nein, ich muss euch enttäuschen, wir sind nicht hier abgestiegen, eigentlich schade, denn es ist traumhaft schön!

Wir wohnen aber auch nicht schlecht, und zwar, was die Lage unserer Unterkunft betrifft! Das Haus, in dem wir ein Privatzimmer gemietet haben, liegt an der höchsten Erhebung zwischen den Buchten von Portoroz und Strunjan. Jedes Haus hier hat einen kleinen Olivengarten, einen Gemüsegarten und ein paar Weinstöcke. Es ist hier wirklich alles klein und fein! Großartig aber ist der Panoramablick, den wir von unserer Terrasse aus haben! Auf der einen Seite blicken wir über Strunjan hinweg nach Triest und bis zum Triglav, auf der anderen Seite auf die Salinen von Secovlje und dahinter auf den kroatischen Teil von Istrien und auf das Meer. Und von hier oben wandern wir los. Einmal hinunter nach Protoroz, um am Lungomare einen Aperitiv zu trinken, einmal nach Piran, um durch die alten Gassen zu schlendern und einzukaufen, einmal zu einer Tageswanderung in Strunjan.

In der Beschreibung der Piraner Wanderwege, einer kleinen Faltkarte mit zehn Routenvorschlägen, heißt es über den Wanderweg von Strunjan: „Diesen schönen, malerischen Weg kann man nur schwer beschreiben, da es keine Worte für so etwas Außergewöhnliches gibt. Diesen Weg müssen sie einfach erwandern …“ Kann man solch schwärmerischen Worten trauen? Ja! Es war wirklich unbeschreiblich schön! Durch Olivengärten auf kleinen Terrassen mit ihren Steinmauern, vorbei an alten Bauernhäusern, blühendem Ginster und duftenden Akazien, führte der Weg später ganz nahe an den Rand eines Kliffs und öffnete den Blick hinunter ans Meer. Herrliche Aussichtsplätze, gemütliche Rastplätze und am Ende der Wanderung ein nettes Cafe direkt am Strand in der Bucht von Strunjan. Für uns ist das Wandern die allerbeste Erholung: umgeben von schöner Landschaft den Kopf frei zu bekommen, den Blick schweifen zu lassen und mitten in der Natur zu sein, immer wieder ins Staunen zu kommen, was hinter der nächsten Kurve auftaucht, welche Düfte und Geräusche uns umgeben, welch schöner Anblick uns erfreut. So lasse ich auch jetzt einfach die Bilder sprechen …

Klein und fein, und doch voller Überraschungen! Das Küstenland Sloweniens ist immer wieder eine Reise wert! Und wir werden in Zukunft wohl nicht nur zum Genießen hierher kommen, sondern wir haben hier „so ganz nebenbei“ Ausschau gehalten nach passenden Möglichkeiten, um auf den Straßen und Plätzen aufzutreten. Und auch da gilt, klein und fein, und voller Überraschungen!

Sigrid

 

Istrien – ein schöner Arbeitsplatz!

Istrien – ein schöner Arbeitsplatz!

Kennst du dieses Gefühl der Unwirklichkeit, jene Momente, in denen du das, was du gerade erlebst, kaum fassen kannst? In den letzten Tagen häufen sich diese Glücksmomente bei mir. Aber jetzt mal langsam und von Anfang an:

Am Freitag machten wir uns bei strömendem Regen auf den Weg und sind quer durch Slowenien gefahren. Ab Postojna wurde die Wolkendecke etwas heller und das frische Grün der Bäume in der Karstlandschaft weckte unsere Vorfreude. Als wir bei Crni Kal die Karstlandschaft hinter uns ließen und steil bergab Richtung Meer fuhren, tauchten die ersten Olivenbäume auf, die Blüten des Ginsters und der Akazien begrüßten uns und schon gab es diesen freudigen Moment: der erste Blick aufs Meer! Die Luft war reingewaschen vom Regen, hell und klar leuchtete die mediterrane Landschaft. Auch auf der nun folgenden Strecke im kroatischen Teil von Istrien mit seiner dunkelroten Erde, dem jungen Grün der Weinstöcke und den abertausenden von Akazienblüten war sofort wieder dieses Gefühl von Urlaub und Entspannung da. Denn bisher waren wir ja immer als Urlauberinnen in Istrien unterwegs. Diesmal aber sind wir zum Arbeiten hier! Zugegeben, ein wunderschöner Arbeitsplatz!

TANGO und YOGA in Rovinj – in einem Apartment-Resort direkt am Meer und mit einem herrlichen Blick auf die Altstadt. Nach Norden zu folgte ein naturbelassener, völlig unbebauter Küstenabschnitt, der in den Pausen zum Spazierengehen einlud. Da gab es auch unzählige Plätzchen, um es sich windgeschützt zwischen den Felsen am Meer gemütlich zu machen und einfach auf den Horizont zu schauen, dem Rauschen der Wellen zu lauschen und das Leben zu genießen. Andere TeilnehmerInnen wieder zog es zum Flanieren nach Rovinj, vielleicht zu einem Cappuccino auf der Piazza oder einem Aperol in einer Bar am Hafen … . All das war das Rahmenprogramm zu intensiven Yogaeinheiten und für Solo Tango! Wir tanzten auf einer Terrasse mit Blick aufs Meer, den Horizont vor Augen und umgeben von Tangomusik tauchten wir mit den TeilnehmerInnen immer tiefer ein in die Welt des Tango Argentino. Wunderbar!

Am Sonntag hatten wir nur eine kurze Wegstrecke, um an einen weiteren Ort, in dem wir schon mehrmals unseren Urlaub genossen hatten, zu reisen: Piran, das malerische Städtchen auf einer kleinen Landzunge im slowenischen Teil von Istrien, hatten wir als den Ort ausgewählt, an dem wir unsere vierte Straßenkunstsaison eröffneten.

Die große, ovale Piazza Tartini unterhalb der mächtigen Kirche wurde die Bühne für die Premiere des neuen wo/men tango acts, von dem Andrea im letzten Blogartikel erzählt hat. Und schon nach den ersten Takten, dem ersten Tango, der ersten Begrüßung unseres Publikums war sie wieder da – die Faszination der Straßenkunst! Nach den vielen Monaten der Winterpause ist es beinahe unglaublich, wie sehr sich diese Liebe zum Auftreten sofort wieder einstellt, dieses Wissen und Fühlen: Das ist es, woran unser Herz hängt! Dreimal tanzten wir unser neues Stück, immer wieder umringt von Kindern, die von unseren Seifenblasen begeistert waren und fasziniert unser Stück beobachteten. Wir hatten schon vermutet, dass dieses surreale, bunte Stück – kleine und große – Kinder besonders ansprechen wird.

Surreal wie die Geschichte, die wir in dieser Saison tanzen, ist eben auch unser Leben! Und bunt, abwechslungsreich und voller Überraschungen. Wir hätten uns niemals träumen lassen, dass diese schönen Orte unsere neuen Arbeitsplätze sein könnten! Das Hier-Sein, die Begegnungen mit den TeilnehmerInnen beim Workshop und mit unserem Publikum, unsere Tangoleidenschaft mit Solo Tango weitergeben zu können und als Straßenkünstlerinnen aufzutreten – einfach unglaublich, das größte Glück! Und so sind diese Tage hier auch verbunden mit einer großen Dankbarkeit!
Gracias a la vida heißt ein Tango von Violeta Parra – dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen!

Sigrid

Oder doch noch ein Tipp, zum Weiterlesen?
Vor zwei Jahren erzählte ich in einem Blogartikel von Bella Italia als schönem Arbeitsplatz.

 

Ballade für zwei Verrückte

Ballade für zwei Verrückte

In wenigen Tagen ist es wieder so weit – wir eröffnen unsere Straßenkunstsaison, diesmal in Piran und Umgebung. Unser neues Stück ist „reif“ und jetzt zieht es uns förmlich hinaus auf die Straßen. Es hat sich heuer wieder, wie auch die letzten Jahre schon, so ergeben, dass die Premiere im Ausland stattfindet. Und wir stellen fest, dass uns das sehr recht ist. In der Fremde, wo uns niemand kennt, ist es am Anfang leichter. Aber wir haben heuer auch vor, öfter in Graz aufzutreten.

Balada para dos locos – Ballade für zwei Verrückte, nennt sich unser neues Stück. In Anlehnung an einen berühmten Tango namens Balada para un loco haben wir es entwickelt. Die Musik dieses Tangos stammt von Astor Piazzolla, der Text von Horacio Ferrer. Es ist ein Tango, der uns immer schon fasziniert hat, in dem wir uns irgendwie wieder gefunden haben. Das ist auch nachzulesen im Blogartikel Loco, loco, loco, …, den ich vor einem knappen Jahr geschrieben habe. Als wir über das neue Stück nachzudenken begannen, war jedenfalls bald klar, dass dieser „verrückte Tango“ der Ausgangspunkt wird.

Am Anfang war also diese Idee. Der Prozess der Entstehung – eben von einer Idee bis zum fertigen Stück – ist für mich das Spannendste und Schönste an unserer momentanen Arbeit: fantasieren, Bilder im Kopf entstehen lassen, sich austauschen (was wollen wir ausdrücken?), im Text versinken, die Musik auswählen, tanzen, Kostüme entwerfen, Requisiten beschaffen, eine Choreografie festlegen, proben, verändern, proben, proben, uns filmen, proben, verändern, … und dann das Gefühl „Jetzt haben wir es!“

Entstanden ist diesmal ein surreales Stück: bunt und frech, voller Spaß und Überraschungen entführen wir in die Straßen von Buenos Aires und auf eine Reise zur Venus. Es ist ein Stück über die verrückte Magie des Lebens und der Liebe!

Die Proben der letzten Tage haben unsere Vorfreude auf die heurige Straßenkunstsaison so richtig angefacht. Und das, obwohl es einige Pannen gab. So ist z.B. Sigrid’s Hose gleich bei der ersten Kostümprobe aufgeplatzt. Ihr Anzug besteht nämlich aus einem ganz besonderen Stoff, der sich aber leider nicht dehnt. Unserer wunderbaren Kostümbildnerin ist zum Glück schnell eine Lösung eingefallen, aber Sigrid musste wieder eine Zeit lang ohne Kostüm proben. Ein paar Proben später ging beim Regenbogenschirm, eine unserer Requisiten, eine der Streben kaputt. Einfach entzwei gebrochen, ob durch einen Materialfehler oder durch die Beanspruchung bei unserem Tanz, wissen wir nicht. Jedenfalls haben wir gleich einen neuen bestellt und hoffen, dass er rechtzeitig da ist. Und irgendwie passen diese Pannen ja zu unserem Stück. Obwohl wir schon hoffen, wenn sie jetzt passieren, dass es bei den Aufführungen keine mehr gibt.

So fiebern wir ihnen entgegen, den Auftritten. Wird alles so klappen, wie wir es uns vorstellen? Wie wird es beim Publikum ankommen? Gerade am Anfang haben wir natürlich auch Lampenfieber. Aber auch das gehört dazu. Denn das wunderbare Gefühl nach einem gelungenen Auftritt macht es wieder wett.

Andrea