„Housesitting“ in Köln

Hallo!

Vier Monate nach unserem letzten Bericht aus Buenos Aires sind wir wieder unterwegs und schreiben euch diesmal aus Köln. Wir genießen wieder das Stadtleben. Natürlich ist es hier ganz anders als in Buenos Aires: Köln hat nur 1 Million EinwohnerInnen, eine deutschsprachige Stadt erleichtert das Zurechtfinden sehr und manchmal ist es ja auch erfreulich, wenn Vorurteile zutreffen – “Bei den Deutschen funktioniert immer alles!” – und so ist schon unsere Anreise per Bahn und das Leben hier bisher bestens gelaufen. Wir wohnen wieder in einer schönen Altbauwohnung, nur ist sie diesmal riesengroß, sehr geschmackvoll eingerichtet und der Balkon geht nicht auf eine laute Straße, sondern in einen ruhigen, grünen Innenhof. Sie liegt im Stadtteil Sülz, einer angenehmen Wohngegend mit vielen wirklich sehr schönen alten Häusern, Lindenalleen und einem großen Park in der Nähe. Es leben hier viele Familien, viele RadfahrerInnen sind unterwegs und mit der U-Bahn sind wir in 15 min im Zentrum. Außerdem gibt es ganz in der Nähe 2 Bio-Supermärkte und zweimal in der Woche einen netten Markt. Wir sind also bestens versorgt und fühlen uns hier sehr wohl!

Unser Plan, die Quartiere für unsere Reisen über Housesitting-Plattformen zu organisieren, hat bis jetzt leider noch nicht geklappt. Das Housesitting hier haben wir über einen persönlichen Kontakt, den uns Freundinnen vermittelt haben. Die Gastgeberin, Andrea, ist auf Urlaub und hat uns aus reiner Gastfreundschaft aufgenommen, denn es gibt weder Haustiere zu versorgen noch viele Pflanzen zu gießen. Letztendlich hat es sich aber ergeben, dass ihr doch sehr damit gedient ist, dass wir in ihrer Abwesenheit hier wohnen, denn das Haus ist zur Zeit eingerüstet und das Gerüst ist die perfekte Einstiegshilfe für mögliche Einbrecher, noch dazu wenn jemand beobachtet, dass hier 2 Wochen lang kein Licht eingeschaltet und kein Fenster geöffnet wird. So besteht unser Housesitting also darin, unsere Anwesenheit nach außen hin sichtbar zu machen und auf diese Art “security” zu spielen.

Obwohl wir ja zum Arbeiten hier in Köln sind, um erstmals als Straßentänzerinnen aufzutreten, lassen wir es uns in dieser angenehmen Umgebung auch einfach gutgehen! Wir kaufen köstliche Dinge ein, die wir bei uns daheim nie bekommen können und machen es uns in der Wohnung oder am Balkon gemütlich. Und schon nach den ersten Tagen merken wir, wie wichtig diese Erholungsphasen sind, denn unser neuer Beruf als Straßentänzerin ist ziemlich anstrengend.

Grüße, Sigrid

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